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Wichtiger Hinweis: Geänderte Covid-Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland

Image caption: Example of a vaccination booklet with entries for vaccination against COVID 19 and of a boarding pass

Image caption: Example of a vaccination booklet with entries for vaccination against COVID‑19 and of a boarding pass, © picture alliance / Eibner-Pressefoto

09.03.2022 - Artikel

Seit 03.03.2022 besteht bei der Einreise nach Deutschland für Personen ab zwölf Jahren (vorher sechs)  eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises. Personen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis, einen Genesenen Nachweis oder Impfnachweis verfügen. Grundsätzlich dürfen COVID-Tests (Antigentests oder PCR-Tests) zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein. Bei Einreise mit einem Beförderungsunternehmen (z.B. Fluggesellschaft) dürfen PCR-Tests davon abweichend zum (geplanten) Zeitpunkt des Beginns der Beförderung (z.B. Abflugszeit) maximal 48h zurückliegen; Antigentests dürfen auch bei Reise mit einem Beförderungsunternehmen zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein.

Bei Vorlage eines Impfnachweis müssen zur Einreise die nachfolgend unter 1., 2. und 3 aufgeführten Voraussetzungen erfüllt seien:

  • 1.  Es muss sich um ein digitales COVID-Zertifikat der EU oder einen vergleichbaren Impfnachweis in digitaler oder verkörperter Form (Papierform) in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache handeln. Abfotografierte verkörperte Nachweise gelten nicht als digitale Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein.
  • 2. Der Impfnachweis muss folgende Daten enthalten:
    a) die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder die Nummer eines mitgeführten und bei der Kontrolle vorzulegenden gültigen Passes oder sonstigen amtlichen Ausweises mit Lichtbild) 
    b) Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
    c) Bezeichnung des Impfstoffes,
    d) Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
    e) Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiel ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.
     
  • 3. Die Schutzimpfung selbst muss außerdem bestimmten Anforderungen entsprechen. Diese – zwingenden – Anforderungen werden durch das Paul-Ehrlich-Institut auf der Website www.pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlicht und betreffen:
    a) die verwendeten Impfstoffe,
    b) die für einen vollständigen Impfschutz erforderliche Anzahl an Einzelimpfungen,
    c) für einen weiterhin vollständigen Impfschutz erforderliche Auffrischimpfungen,
    d) Intervallzeiten,
    aa) die nach einer Impfung für einen vollständigen Impfschutz abgewartet werden müssen und
    bb) die höchstens zwischen Einzelimpfungen oder Auffrischimpfungen liegen dürfen.

Bitte prüfen Sie daher vor jeder geplanten Reise, ob ihr Impfnachweis den vorgenannten Vorgaben  genügt – insbesondere, ob Ihre Schutzimpfung den auf der Website www.pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Anforderungen vollständig entspricht.

Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht geimpft sind, können mit einem Testnachweis (PCR-Test oder Antigentest) in Begleitung mindestens eines vollständig geimpften Elternteils einreisen. Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen dabei keinen Testnachweis.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link erhältlich: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html.

Die COVID-Nachweispflicht besteht auch für Flugreisende, die lediglich an einem Flughafen in Deutschland umsteigen. Dies gilt sowohl für den Non-Schengen-Transit aus bzw. in Drittstaaten außerhalb der EU als auch für Durchreisen aus bzw. in Schengen-Staaten.

Testnachweis, Genesenen-Nachweis oder Impfnachweis müssen Beförderungsunternehmen vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Nur im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage auch noch während der Beförderung erfolgen. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen.

Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten ist zwingend ein PCR-Testnachweis vorzulegen; ein Antigen-Schnelltest oder ein Genesenen- oder Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Bei Nutzung eines Beförderungsunternehmens zur Einreise darf der PCR-Test bei (geplantem) Beginn der Beförderung höchstens 48h alt sein. Die deutschen Behörden können darüber hinaus zusätzliche PCR-Tests nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland insbesondere am Ankunftsort (z.B. am Flughafen) anordnen.


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