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Indonesien: Politisches Porträt

25.10.2019 - Artikel

Indonesien ist das Land mit der viertgrößten Bevölkerung, größten muslimischen Bevölkerung und drittgrößte Demokratie der Welt. Die ca. 252 Millionen Einwohner verteilen sich auf 6.000 der über 17.000 Inseln des Archipels.

Seit Ausrufung der Unabhängigkeit von den Niederlanden 1945 ist Indonesien Präsidialrepublik. Der Präsident wird alle fünf Jahre direkt gewählt, mit der Möglichkeit der einmaligen Wiederwahl. Nach dem Ende der autoritären „Neuen Ordnung“ unter Soeharto hat Indonesien seit 1998 einen weitreichenden Wandel seines politischen Systems vollzogen.

Die letzten landesweiten Parlamentswahlen erfolgten 2019. Die 34 Provinzen haben zahlreiche Selbstverwaltungsbefugnisse. Einen Sonderstatus mit erweiterten Autonomierechten haben die Provinzen Aceh, Papua und West-Papua sowie der Hauptstadtsonderbezirk Jakarta.

Indonesien ist das Land mit den meisten Muslimen weltweit, aber kein islamischer Staat. Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit für sechs offiziell anerkannte Religionen, gestützt auf die Staatsdoktrin „Pancasila“ mit ihren fünf Säulen.

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